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| ====== 101 LichtMaschine Classic v2 ====== | ====== 101 LichtMaschine Classic v2 ====== | ||
| - | ===== Einleitung ===== | + | <WRAP notice round 80%> |
| - | Die LichtMaschine Classic ist die Weiterentwicklung der legendären Hauptplatine. Seit der Vorstellung der ersten Generation hat sich bei der MobaLedLib sehr viel getan. | + | <WRAP round box 80%> |
| - | So wurden Standards für bestimmte Schnittstellen eingeführt, | + | [[https:// |
| - | Die LichtMaschine Classic greift diese positiven Entwicklungen auf und vereint sie mit den allen Eigenschaften der letzten Hauptplatine (1.8.2). | + | **Direktlinks** zum Shop: [[https:// |
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| + | ===== Einleitung ===== | ||
| + | Die LichtMaschine Classic ist die Weiterentwicklung der legendären Hauptplatine. Sie greift die Entwicklungen der letzten beiden Jahre auf und vereint die daraus gewonnenen Erfahrungen mit allen Eigenschaften der bewährten Hauptplatine (1.8.2). \\ | ||
| + | Ziel der Weiterentwicklung war es, eine extrem einfach zu handhabende Platine mit maximaler Kompatibilität zu schaffen.\\ | ||
| + | Um diese Gegensätze zu vereinen, wurden folgende Entscheidungen getroffen: | ||
| + | * Erhalt des Key80-Anschlusses (wichtig für das 8-fach Soundmodul) | ||
| + | * Erhalt beider Keyboard-Anschlüsse (wichtig für Push Buttons) | ||
| + | * Erweiterung beider LED-Kanäle auf jeweils zwei Heartbeat LEDs (Aus- und Eingang) unter Verwendung des vierfachen Heartbeat Breakouts der LichtMaschine Pro | ||
| + | * interner Fototransistor (LDR) mit vorbestücktem Vorwiderstand (sofort einsatzbereit) | ||
| + | * externer Fototransistor (LDR) mit steckbarem Vorwiderstand (für den Anschluss vorhandener und fest eingebauter Fototransistoren) | ||
| + | * Analoge Buttons durch Einlöten eines Widerstands und eines Kondensators (dafür Verzicht auf Lötjumper) | ||
| + | * CAN-Schnittstelle ausschließlich mit galvanischer Trennung | ||
| + | * Selectrix-Schnittstelle ausschließlich mit Komperator | ||
| + | * Wegfall des Mini-Verteilers | ||
| + | * Wegfall des ESP-Adapters (ESP nur noch für LichtMaschine Pro) | ||
| ===== Unterschiede zum Vorgänger ===== | ===== Unterschiede zum Vorgänger ===== | ||
| - | * SMD vorbestückt, | + | * SMD vorbestückt, |
| * keine Jumper mehr nötig | * keine Jumper mehr nötig | ||
| * Protokolle (DCC, LNet und SX) per Schiebeschalter einstellbar | * Protokolle (DCC, LNet und SX) per Schiebeschalter einstellbar | ||
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| * Standard MLL-Heartbeat Breakout der LichtMaschine Pro | * Standard MLL-Heartbeat Breakout der LichtMaschine Pro | ||
| * Wannenstecker mit Kerben in Signalrichtung | * Wannenstecker mit Kerben in Signalrichtung | ||
| + | * LED-Kanäle #0 und #2 jeweils mit 1A abgesichert | ||
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| Den Anfang machen die vier flachsten Bauteile. \\ | Den Anfang machen die vier flachsten Bauteile. \\ | ||
| - | Dazu gehören die Präzisionsbuchse für den alternativen Widerstand R13, die angewinkelte Buchse für den externen LDR sowie die beiden zweipoligen grünen Buchsen für die Versorgungsspannung und das DCC-Signal. \\ | + | Dazu gehören die Präzisionsbuchse für den alternativen Widerstand R13, die angewinkelte Buchse für den externen LDR sowie die beiden zweipoligen grünen Buchsen für die Versorgungsspannung |
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| - | Da die Buchsenleisten etwas niedriger als die Wannenstecker sind, müssen diese zuerst montiert werden. | + | Da die Buchsenleisten etwas niedriger als die Wannenstecker sind, müssen diese zuerst montiert werden.\\ |
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| + | Nun können die drei Flächentaster montiert werden.\\ | ||
| + | Hier bitte immer auf die Polarität der eingesteckten LEDs achten!\\ | ||
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| + | Wer die Platine für Selectrix baut, kann an dieser Stelle den DIN-Stecker einlöten.\\ | ||
| + | Wer kein Selectrix benötigt, überspringt diesen Punkt bitte.\\ | ||
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| + | Stattdessen wird an dieser Stelle die RJ13-Buchse für Lnet montiert.\\ | ||
| + | An dieser Stelle empfiehlt es sich, den Schiebeschalter unter dem DCC-Arduino auf das gewünschte Protokoll einzustellen (SX/ | ||
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| + | Bei der 5 Volt-Kontroll-LED ist auf den 11mm langen Abstandhalter zu achten. \\ | ||
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| + | Wer zusätzlich zu DCC auch das CAN-Protokoll nutzen möchte, kann hier die zusätzlichen Bauteile einlöten.\\ | ||
| + | CAN lässt sich auf dieser Platine nur nutzen, wenn **kein** SX-Stecker verwendet wird. Der CAN-Term Jumper ist optional.\\ | ||
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| + | Die CAN Schnittstelle benötigt eine galvanische Trennung, die rechts neben den Tastern eingelötet wird.\\ | ||
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| + | Da nun alle Bauteile eingelötet sind, kann das Heartbeat Breakout in die Buchsen eingesteckt werden.\\ | ||
| + | Ggf. müssen die Stiftleisten noch gelötet werden. Das gelingt im eingesteckten Zustand am besten.\\ | ||
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| + | Auf dieselbe Art und Weise werden nun die beiden Arduinos montiert.\\ | ||
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| + | Für den Fall, dass anstelle des LDR-Sensors lieber analoge Taster verwendet werden sollen, müssen die Bauteile R27 und C9 eingelötet werden. \\ | ||
| + | Der Schiebeschalter unter dem LED-Arduino muss dementsprechend auf " | ||
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| + | ===== Schaltplan ===== | ||
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