Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| anleitungen:bauanleitungen:verteilerplatine_200de [2026/03/06 22:34] – [Beispiele] raily74 | anleitungen:bauanleitungen:verteilerplatine_200de [2026/03/07 10:59] (aktuell) – moba_nick | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| - | ====== | + | ====== |
| <WRAP round box 66%> | <WRAP round box 66%> | ||
| [[https:// | [[https:// | ||
| Zeile 10: | Zeile 10: | ||
| Mit der Verteiler-Platine ist es möglich, das Signal an bis zu zehn Objekte weiterzuleiten. Meist kommt das Signal dabei von der vorherigen Verteiler-Platine. \\ | Mit der Verteiler-Platine ist es möglich, das Signal an bis zu zehn Objekte weiterzuleiten. Meist kommt das Signal dabei von der vorherigen Verteiler-Platine. \\ | ||
| - | |||
| - | <WRAP round tip> | ||
| - | Auch wenn es technisch möglich ist, den Strom von einer Verteiler-Platine zur nächsten durchzuschleifen, | ||
| - | Das Durchschleifen der Versorgungsspannung birgt eine Reihe von Risiken, über die man sich bei Verwendung im Klaren sein muss. Wer auf Nummer sicher gehen will, versorgt jeden Verteiler mit einzeln abgesicherten Kreisen an der 5V und der 12V Klemme. | ||
| - | Am Einfachsten umgeht man diese Risiken, wenn man die sechspoligen Pfostenbuchsen nur mit vierpoligen Flachkabeln verbindet, die man mittig in die Buchsen crimpt. \\ | ||
| - | |||
| - | **Das Ganze sieht so aus:** \\ | ||
| - | {{: | ||
| - | Die Vorteile dieser Lösung: | ||
| - | * Zwischen den Verteilern werden nur Daten weitergeleitet, | ||
| - | * Die gemeinsame Masse wird mit zwei Leitungen versorgt | ||
| - | * Der Jumper J_Power muss nicht aufgekratzt werden | ||
| - | * Es können daher keine benachbarten Leiterbahnen beim Trennen von J_Power zerstört werden | ||
| - | * Beide Lötjumper bleiben im Auslieferungszustand. Alle möglichen Optionen lassen sich auch bei fest verschraubter Platine von außen lösen. | ||
| - | </ | ||
| ===== Stückliste ===== | ===== Stückliste ===== | ||
| Zeile 123: | Zeile 108: | ||
| * Pin4 hellblau/ | * Pin4 hellblau/ | ||
| * Pin5 blau = GND | * Pin5 blau = GND | ||
| - | * Pin6 lila = opt. Stromversorgung über Schraubklemme. | + | * Pin6 lila = opt. +12V |
| {{bilder/ | {{bilder/ | ||
| Zeile 163: | Zeile 148: | ||
| Zum Anschluss eines Netzteils sind auf der Verteilerplatine Schraubklemmen vorgesehen. | Zum Anschluss eines Netzteils sind auf der Verteilerplatine Schraubklemmen vorgesehen. | ||
| - | Die untere Klemme ist für die 5V Einspeisung gedacht. | + | Die untere Klemme ist für die 5V Einspeisung gedacht, die obere für 12V. |
| {{bilder: | {{bilder: | ||
| Zeile 201: | Zeile 186: | ||
| ==== Variante A - Test auf der Werkbank am PC==== | ==== Variante A - Test auf der Werkbank am PC==== | ||
| Test am PC (über USB-Anschluss der Hauptplatine. Hauptplatine an Verteiler über Eingang „Inp.“) mit wenigen, max. 8 LEDs bei voller Helligkeit. | Test am PC (über USB-Anschluss der Hauptplatine. Hauptplatine an Verteiler über Eingang „Inp.“) mit wenigen, max. 8 LEDs bei voller Helligkeit. | ||
| - | |||
| - | Platinenoberseite Eingang: Inp. | ||
| - | |||
| - | |||
| - | {{bilder: | ||
| - | |||
| Platinenunterseite Status Lötbrücken: | Platinenunterseite Status Lötbrücken: | ||
| Zeile 223: | Zeile 202: | ||
| Platinenunterseite Status Lötbrücken: | Platinenunterseite Status Lötbrücken: | ||
| - | J_POWER = verbunden | + | J_POWER = **getrennt** |
| <color # | <color # | ||
| **nicht kompatibel mit 102 und 106** | **nicht kompatibel mit 102 und 106** | ||
| + | ---- | ||
| + | <WRAP pagebreak></ | ||
| + | |||
| + | ==== 12 Volt an Schraubklemme „Opt“==== | ||
| + | Die meisten Anwendungen der MobaLedLib lassen sich mit 5 Volt realisieren. Dazu gehören WS2811-Chips mit angeschlossenen LEDs, WS2812-LEDs, | ||
| + | |||
| + | Einige Anwendungen erfordern 12 Volt oder mehr. Dazu gehören beispielsweise LEDs in Reihenschaltungen oder Stepper-Motoren. WS2811-Chips sind in der Lage, bis zu 12 Volt zu schalten.\\ | ||
| + | |||
| + | • Der Lötjumper J1 muss getrennt sein, wenn am optionalen Eingang mehr als 5 Volt eingespeist wird!\\ | ||
| + | • Es muss sichergestellt sein, dass auf keiner anderen Platine der Jumper 6=5V geschlossen ist. Das prüft man am einfachsten, | ||
| + | |||
| + | Allerdings lassen sich solche schönen Dinge damit zaubern: \\ | ||
| + | \\ | ||
| + | {{: | ||
| ---- | ---- | ||
| <WRAP pagebreak></ | <WRAP pagebreak></ | ||
| Zeile 251: | Zeile 244: | ||
| ---- | ---- | ||
| - | ==== Variante D - 12V!! ==== | ||
| - | Die meisten Anwendungen der MobaLedLib lassen sich mit 5 Volt realisieren. Dazu gehören WS2811-Chips mit angeschlossenen LEDs, WS2812-LEDs, | ||
| - | |||
| - | Einige Anwendungen erfordern 12 Volt oder mehr. Dazu gehören beispielsweise LEDs in Reihenschaltungen oder Stepper-Motoren. WS2811-Chips sind in der Lage, bis zu 12 Volt zu schalten.\\ | ||
| - | |||
| - | • Der Lötjumper J1 muss getrennt sein, wenn am optionalen Eingang mehr als 5 Volt eingespeist wird!\\ | ||
| - | • Es muss sichergestellt sein, dass auf keiner anderen Platine der Jumper 6=5V geschlossen ist. Das prüft man am einfachsten, | ||
| - | |||
| - | Allerdings lassen sich solche schönen Dinge damit zaubern: \\ | ||
| - | \\ | ||
| - | {{: | ||
| - | ---- | ||
| - | <WRAP pagebreak></ | ||
| ===== Jumper / Lötjumper ===== | ===== Jumper / Lötjumper ===== | ||