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Anleitung für den ersten Schnelleinstieg

Installation ARDUINO IDE

Los geht’s

Als Einstieg und zum Ausprobieren reichen

  • ein Arduino (Original oder preiswerter Clone)
  • ein paar WS2812 RGB-LEDs und
  • drei Kabel

völlig aus. Der Arduino kann ein Uno, Nano oder auch ein Mini Pro o.ä. sein.

Diese Anleitung gilt für eine WINDOWS 10 Umgebung mit einem installierten Microsoft Office/Excel. MS Office Alternativen können für die problemlose Nutzung der MobaLedLib und anderer Erweiterungen nicht empfohlen werden.

Tipp: Um diese Anleitung und das aktuelle Installationsfenster gleichzeitig auf dem Bildschirm zu sehen, kann man den Bildschirm teilen. Damit lässt sich ein Ausdruck vermeiden. Eine Anleitung dazu befindet sich am Ende der Anleitung unter Tipp.

Zunächst muss man die aktuelle Arduino Entwicklungsumgebung IDE (Integrated Development Environment) herunterladen und installieren.

Die ARDUINO Download Seite erreicht man über den Link: https://www.arduino.cc/en/Main/Software

Die MobaLedLib läuft mit allen aktuellen Versionen der Arduino IDE und wurde mit den Versionen 1.8.8 - 1.8.13 erfolgreich getestet. Bei der Verwendung der Arduino IDE in den Versionen 1.8.8 und 1.8.9 kann es zu Problemen mit der Bibliothek „FastLED“ und einer veralteten Version der Arduino Boards kommen. In diesem Fall bitte die folgenden Problemlösung lesen.

Für die Unterstützung aller Funktionen der MobaLedLib empfehlen wir die aktuelle Version 1.8.13 zu installieren.
Der Arduino WEB-Editor oder die Arduino App können für die MobaLedLib nicht genutzt werden.

quickstart_arduino_ide1.jpg

Anschließend wird man aufgefordert, für das Arduino Projekt zu spenden. Es ist gut, wenn man das großartige Projekt auf diese Weise unterstützt. Das Programm kann aber problemlos auch ohne Spenden heruntergeladen werden. Das heruntergeladene Programm, hier „arduino-1.8.13-windows.exe“ findet man in dem „Downloads„-Ordner seines PC. Die Position des Ordners hängt vom verwendeten Internet Browser und dessen Einstellungen ab.

Zur Installation wird das Programm mit einem Doppelklick gestartet. Anschließend befolgt man die Anweisungen auf dem Bildschirm. Zur Installation der IDE findet man bei Bedarf im Internet ausführliche Anleitungen, zum Beispiel:

https://draeger-it.blog/arduino-ide-installieren/?cn-reloaded=1&cn-reloaded=1

Bei der Installation wird auf dem Desktop eine ICON angelegt, über das die Entwicklungsumgebung gestartet werden kann. arduino_link.jpg

Nun den Arduino an einen freien USB-Port anschließen. WINDOWS installiert nun bei erstmaliger Verbindung USB/Geräte-Treiber für den Arduino. Bei fehlerfreier Installation sollten COM-Port und Arduino, wie im folgenden Bild dargestellt, aufrufbar sein. Die Nummer des COM-Ports ist abhängt von der Belegung der Schnittstellen des PC mit anderen Geräten.

arduino_comport.jpg

Falls das nicht der Fall ist, sollte zunächst überprüft werden, ob der Arduino erkannt wird und an welchem COM-Port er angeschlossen wurde. Dazu im WINDOWS Geräte-Manager, zu erreichen über die WINDOWS Starttaste mit rechter Maustaste anklicken, unter „Anschlüsse(COM&LPT)“ prüfen ob der Arduino dort aufgelistet ist.

geraete-manager.jpg

Im Falle von original Arduinos erscheint der Namen z.B. NANO. Clones werden hingegen mit dem verbauten Chip aufgeführt, hier der CH340. Das liegt daran, dass dort statt der FTDI-Chips die deutlich preiswerteren CH340G USB 2 Serial Chips verbaut werden.

Hilfe, mein Arduino wird nicht erkannt. siehe Abschnitt Fehlerbehebung.

Tritt beim Kompilieren ein Fehler auf, hilfen vielleicht FAQ weiter.

Für Einsteiger ist möglicherweise ein kleiner zusätzlicher Test interessant. Mehr dazu am Ende der Anleitung unter Test.

Überprüfung Sketch-Ordner

Damit alle Funktionen der MobaLedLib aufgerufen werden können, muss der Pfad zum Sketch-Ordner auf dem Standard-Pfad stehen.

C:\Users\**BENUTZERNAME**\Documents\Arduino


Dies kann über das Menü innerhalb der Arduino IDE gemacht werden.

MobaLedLib (MLL) einrichten

Zunächst muss die Bibliotheksverwaltung der IDE über Sketch → Bibliothek einbinden → Bibliothek verwalten geöffnet werden.

10_bibliothekverwalteeaknu.jpg

Es öffnet sich der Bibliotheksverwalter.

Nun in das Suchfeld rechts oben „mobaledlib“ eingeben.

In den gefundenen Eintrag klicken, dann erscheint der Installieren-Knopf

Im Bedarfsfall kann über diesen Menüpunkt auch eine andere Version oder ein Update installiert werden.

Mit einem Klick auf den Knopf wird die Installation abgeschlossen.

Bitte nun noch mit der gleichen Vorgehensweise in das Suchfeld „fastled“ eingeben und installieren.

(Sollte es zu Fehlermeldungen in Zusammenhang mit der FastLED kommen, gibt es unter https://wiki.mobaledlib.de/anleitungen/faq#bekannte_fehler_und_fehlermeldungen unter Punkt „Bekannte Fehler und Fehlermeldungen“ bzw. https://wiki.mobaledlib.de/anleitungen/fehlermeldungen/fastled Hilfestellungen.)

Jetzt kann endlich das MoBaLedLib-Excel Programm geöffnet werden. Dazu auf der Tastatur die WINDOWS und die „R“ Taste gleichzeitig drücken. In den erscheinenden „Ausführen“ Dialog die folgende Zeile kopieren:

%USERPROFILE%\Documents\Arduino\libraries\MobaLedLib\extras\Prog_Generator_MobaLedLib.xlsm

Achtung: Die Groß- und Kleinschreibung muss exakt stimmen.

06_ausfueren-fensterl4kux.jpg

Nun sollte sich endlich die aktuelle Version des Programm Generators der MobaLedLib öffnen.
Sollte dies nicht der Fall sein, hat der Virenscanner die MobaLedLib blockiert. Hilfe zu diesem Problem ist hier zu finden.

startseiteagklv.jpg

Da es sich um ein Excel Programm mit eingebetteten Makros handelt, wird beim ersten Start eine Sicherheitswarnung angezeigt. Mit einem Klick auf „Inhalte aktivieren“ werden die Makros ausführbar gemacht.

Danach wird das Programm automatisch in das Verzeichnis

%USERPROFILE%\Documents\Arduino\MobaLedLib_x.y.z\LEDs_AutoProg

kopiert und ein Icon auf dem Desktop angelegt (x.y.z entspicht der Versionsnummer). Darüber kann der Prog-Generator künftig gestartet werden.

Ein Klick auf OK führt zu einem ersten Auswahldialog. Für erste Versuche ist es zunächst unerheblich welche der drei angebotenen Möglichkeiten (DCC-, Selektrix- oder CAN-Steuerung) ausgewählt wird.

Nach Anklicken des Start-Knopfes werden weitere Dialoge geöffnet. Eingaben sind für den ersten Einstieg nicht notwendig. Es genügt, die rot markierten Optionen auszuwählen. Erläuterungen zu den Dialogen sind in der ausführlichen Anleitung zum Prog_Gen zu finden. \

Die letzte Schaltfläche führt uns schließlich zur Makroauswahl.

13_macrossskid.jpg

Auswahl eines Beispiels (belebtes Haus)

Für unseren ersten Test wählen wir mit dem Select-Knopf das „House“ aus und erhalten die folgende Seite zur weiteren Auswahl der Funktionen:

14_belebteshauszxju1.jpg

Über das Tastenfeld „mögliche Beleuchtungstypen“ können unterschiedliche Beleuchtungen für die Räume eines Hauses ausgewählt werden. Wenn in einem Gebäude fünf Räume beleuchtet sind, müssen fünf Beleuchtungen ausgewählt werde. Auswahl und Anzahl werden angezeigt. Über die Taste „lösche Raum“ lassen sich Räume löschen um eine andere Beleuchtung auszuwählen. Durch Anklicken der Option „individuelle Zeiten“ lassen sich die Zeiten für den Beleuchtungswechsel den eigenen Bedürfnissen entsprechend anpassen. Für Testzwecke bietet es sich an, die „Maximale Zeit bis zur nächsten Änderung“ auf 5 [Sec] zu setzen. Nun über „OK“ die Auswahl bestätigen. Damit werden die Werte in die Excel-Tabelle eingefügt und die Seite sollte wie folgt aussehen:

16_prog_genauswahlldkjm.jpg

Zwei Zeilen sind aktiv geschaltet. Das ist an dem per Mausklick gesetzten Häkchen zu erkennen. Nicht-aktive Zeilen werden nicht zum Arduino übertragen. Die Felder in den Spalten Filter, DCC Adresse, Typ und Startwert bleiben frei. Das Feld „Beschreibungen“ kann zur Erläuterung für eigene Zwecke genutzt werden. Der grau hinterlegte Bereich ist automatisch befüllt worden und kann bzw. sollte nicht geändert werden. Über die roten Dreiecke in den Feldern könne zur weiteren Erklärung Tooltips aufgerufen werden.

Die erste Zeile mit dem Beispiel B01 „RGB_Heartbeat(#LED)“ wird standardmäßig gesetzt. Damit wird die erste LED in der Kette genutzt, um zu signalisieren, dass die Übertragung des Programms an den Arduino erfolgreich war und das System „lebt“. Falls die folgenden LEDs dann trotzdem nicht so arbeiten wie erwartet, hat man irgendwo in der Auswahl für die LEDs einen Fehler gemacht oder in der Verdrahtung der LEDs liegt ein Fehler vor.

Im nächsten Schritt wird unsere Auswahl zum ARDUINO geschickt. Beim ersten Sendeversuch erfolgt die Aufforderung, den benutzten COM-Port festzulegen. Einfach den Anweisungen folgen und anschließend den „Z.Arduino schicken“ Knopf drücken.

Der Vorgang zum Erkennen des COM-Ports kann auch über „Optionen“ → „USB Port erkennen“ angestoßen werden. Für eine fehlerfreie Übertragung zum Arduino muss im Auswahlmenu unbedingt der tatsächlich genutzte Typ eingetragen werden. Für Arduino Nano Clones i.d.R. „Nano Normal (old Bootloader)“ auswählen. Ist der Arduino Typ nicht aufgeführt, sollte über das Arduino IDE der Typ ausgewählt werden und hier übernommen werden: „Typ von Arduino IDE benutzen“.

15_optionenvmk07.jpg

Hat bis hierher alles wie gewünscht funktioniert ist jetzt zwar das Programm auf dem Arduino aber es fehlen noch die LEDs.

Anschluss der RGB LEDs an einen Arduino

Im Abschnitt Bezugsquellen sind Händler aufgeführt, die schnell und etwas teurer bzw. „billiger“ und mit längeren Lieferzeiten die Bauteile liefern.

19_ws2612likjc.jpg 20_ws2612rueckseitepiku3.jpg

Für den ersten Versuche reicht es, einfach ein paar RGB LEDs zusammen zu löten und direkt mit den Anschlüssen des Arduinos zu verbinden. Vorsichtshalber vorher den Arduino vom Computer trennen.

Bitte beachten, dass hierfür unbedingt RGB-LED verwendet werden müssen und keine RGBW-LED. Das W steht hierbei für einen zusätzlichen Weiß-Kanal, der von der Software nicht unterstützt wird. Wird zwischen mehreren RGB-LED eine RGBW-LED in Reihe geschaltet, kann es passieren, dass die Kanalprogrammierung aus dem Prog-Generator nicht mehr die richtigen LED anspricht, weil er nacheinander drei Farb-Kanäle erwartet, wo tatsächlich aber vier Kanäle (Rot, Grün, Blau plus Weiß) sind. RGBW- und RGB-LED sehen äußerlich gleich aus und auch in den Produktbeschreibungen ist nicht immer eindeutig erkennbar, welche Art von LED angeboten wird.

Es werden nur drei Kabel benötigt:

  • 5 Volt von der ersten LED zum 5V Pin des Arduino
  • GND von der ersten LED zu einem GND Pin des Arduino
  • In von der ersten LED zum Pin D6 des Arduino.

Nun den Arduino wieder über das USB Kabel mit dem Computer verbinden. Sind keine Änderungen vorgesehen, reicht auch eine 5 Volt Spannungsquelle aus. Die LEDs sollten nun leuchten, wie oben über das „House“ festgelegt.

18_testaufbau09jlr.jpg

Nun können weitere Macros ausprobiert werden, um erste Erfahrungen zu sammeln. Einfach im House Macro andere Einstellungen wählen und erneut zum Arduino schicken. Ebenso können zusätzliche Zeilen eingefügt werden und vorhandene aktiviert bzw. deaktiviert werden. Bitte bedenken, dass die Anzahl der im MACRO ausgewählten LEDs die der tatsächlich angeschlossenen LEDs für ein sinnvolles Ergebnis nicht übersteigen sollte.

Nun viel Spaß mit der MobaLedLib!

Tipp

Fenster teilen:

Anordnung einstellen mit der Maus Um ein Fenster zu teilen, müssen Sie mit der linken Maustaste auf die obere Leiste des Fensters klicken. Halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie das Fenster entweder bis an die linke oder rechte Seite Ihres Bildschirms. Es ist auch möglich, das Fenster in eine der vier Ecken zu ziehen, wenn Sie den Bildschirm in 4 Fenster unterteilen möchten. Das Fenster wird nun automatisch an eine Seite angedockt und ermöglicht die Auswahl anderer Fenster anhand einer Miniaturvorschau. Klicken Sie auf einen der Vorschläge, wird dieses Programm an die andere Seite angedockt.

Anordnung einstellen durch Taskleiste Es ist auch möglich, die Anordnung über die Taskleiste einzustellen. Klicken Sie dafür mit der rechten Maustaste unten auf ein freies Feld in der Taskleiste. Es erscheint ein Menü, bei welchem Sie zwischen „Fenster überlappen“, „Fenster gestapelt anzeigen“ oder „Fenster nebeneinander anzeigen“ auswählen können.

Shortcut für das Anordnen der Fenster Öffnen Sie eines der Fenster, das Sie verwenden wollen. Halten Sie die spezielle Windows-Taste auf der Tastatur gedrückt und bestimmen Sie mit den Pfeiltasten, an welche Seite bzw. Ecke des Bildschirms das Fenster angedockt werden soll: z.B.: [Windows] + [Pfeil rechts]

Test

Mit dem Test kann man sich vergewissern, dass Programme/Sketche auf den Arduino geladen werden. Wer mag kann sich mit dem Sketch beschäftigen und kleine Änderungen vornehmen. Das ist für die Installation der MobaLedLib aber nicht erforderlich.

In der IDE unter Datei → 01Basics → Blink auswählen und durch Anklicken des Sende-Buttons zum Arduino schicken.

08_blink-testnrkvn.jpg

Funktioniert alles ohne Fehlermeldung, sollte die auf dem Board verbaute LED mit 0,5 Hz blinken. Bei einem neuen Arduino blinkt die LED bereits ab Werk. Durch ändern der „delay“ Werte im Sketch und erneutes Hochladen können die Blinkfrequenz und das Taktverhältnis geändert werden. So Kann sicher gestellt werden, dass tatsächlich das eben hochgeladene Sketch die LED blinken lässt. Einfach mal ausprobieren.

09_delay-aendernr1k1s.jpg

Fehlerbehebung

Upload-Probleme

Sollte es beim Upload des Programms auf den LED-Arduino Probleme geben, bitte als erste Lösung die aktuellste Softwareversion auf den DCC-Arduino installieren.


Dazu im Programm-Generator oben Rechts auf den Button für die Optionen klicken.
18-42_000694.jpg

Im Menü nun zum Reiter „DCC Arduino“ wechseln und den Button „Prog Installieren“ anklicken und den Anweisungen in dem Dialogfenster folgen. update-dcc.jpg

Eine weitere Lösung ist hier zu finden Probleme beim Upload

Bibliotheken

In der Version 1.9.5 der MobaLedLib wurde ein System zur automatischen Aktualisierung und Installation der notwendigen Bibliotheken eingeführt.

Sollte es bei der Verwendung der MobaLedLib Problemen geben, ist es hilfreich uns einen Screenshot der „Library Status Seite“ zu schicken bzw im Forum zu posten. Diese Seite kann im Programm-Generator über das Optionen-Menü (LED-Kreis) geöffnet werden.
18-42_000694.jpg

Im nachfolgenden Dialogfenster auf den Reiter „Update“ und danach auf die Schaltfläche „Status der Bibliotheken“ klicken.
18-43_000695.jpg

In dem nun sichtbaren Excelsheet, stehen alle notwendigen Informationen zur aktuellen Installation der MobaLedLib, der Arduino IDE und allen notwendigen Bibliotheken. 18-44_000696.jpg


Arduino IDE

Wird der Clone-Arduino nicht erkannt, muss evtl. ein passender Treiber installiert werden, der i.d.R. auf der HOMEPAGE des Händlers verfügbar ist oder im Netz als CH340SER.EXE oder auch CH341SER.EXE. Falls die Arduino- Software das eingesteckte Board trotzdem nicht erkennt, hilft manchmal das Umstecken des USB-Kabels. Führt das noch nicht zum Erfolg, liegt die Ursache wahrscheinlich wieder bei den Windows Treibern. Beim Anschließen eines Boards wird jeweils ein COM-Port vergeben, ohne dass die in der Vergangenheit erzeugten Ports gelöscht oder überschrieben würden. In der Systemsteuerung werden diese unbenutzten, aber von Windows als belegt geführten Schnittstellen nach den üblichen Voreinstellungen nicht angezeigt. Um das zu beheben öffnet man zunächst wieder den Geräte-Mager, nun allerdings zwingend als Administrator. Über das Menü Ansichten wählt man den Unterpunkt „Ausgeblendete Geräte anzeigen“. Diese werden in grauer Schrift angezeigt und können gelöscht werden.


Office bzw Virenscanner verweigert Zugriff

Office

Sollte beim Start von Excel folgende Fehlermeldung kommen, so muss dem PC gesagt werden, er kann allen Dateien in dem Verzeichnis der MobaLEdLib vertrauen. Um dies in Office einzutragen, haben wir eine kurze Videoanleitung erstellt.


Wenn Euch das Video zu schnell ist, könnt ihr die Geschwindigkeit in dem Video über das Zahnrad reduzieren. Dazu zuerst auf das Zahnrad klicken, dann den Eintrag „Wiedergabegeschwindigkeit“ auswählen und zum Beispiel auf 0,50 stellen, das ist dann die halbe Geschwindigkeit.

Virenscanner

Das Freigeben von Ordner geschieht auf eigene Gefahr, daher nur Freigaben was absolut notwendig ist.
Es wird von uns keine Haftung für Schäden jeglicher Art bei einer falschen oder fehlerhaften Verwendung der Ausnahmeregeln übernommen.

Auf Grund der vielen Makros und auch der Funktionen zum Download und Installation der Bibliotheken über den Programm-Generator, wird die MobaLedLib leider immer wieder von Virenscannern blockiert. Da es viele verschiedene Virenscanner am Markt gibt, könne wir leider nicht für jeden eine Anleitung zur Verfügung stellen, wie man in diesem Ausnahmeregeln erstellt. In die Ausnahmeregeln müssen die Ordner:

  • C:\Users\“BENUTZERNAME„\Documents\Arduino\libraries\MobaLedLib
  • C:\Users\“BENUTZERNAME„\Documents\Arduino\MobaLedLib_1.9.5
  • C:\Users\“BENUTZERNAME„\Documents\Arduino\MobaLedLib\ (ab Version 1.9.6)

eingetragen werden.

Daher findet Ihr nachfolgend eine Linkliste zu den Erklärungen der einzelnen Anbieter.

Alle auf dieser Seite veröffentlichten Marken-, Produkt- und Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Unternehmen und stehen in keinem direkten Zusammenhang mit der MobaLedLib.

Erklärung von Hardi zu dem Problem mit dem Virenscanner

Da es immer wieder Fragen über die Sicherheit der MobaLedLib gibt, hier die Erklärung von Hardi1) dazu.

Das die Viren Scanner die Excel Programme in der MobaLedLib als potentiell Gefährlich einstufen hat gute Gründe. Die Programme

  • kopieren sich selber in ein anderes Verzeichnis
  • generieren „cmd“ und PowerShell Skripte und führen diese anschließend aus
  • laden Dateien aus dem Internet nach
  • Ganz suspekt ist das nachladen der EXE Datei „pyProg_Generator_MobaLedLib.exe“ welche das Farbtest-Programm enthält. Diese Datei enthält zu allem Überfluss auch noch komprimierte Daten welche an das EXE Programm angehängt sind.

Das sind genau die Dinge welche Trojaner oder Viren machen. Darum ist es sehr gut, wenn der Viren Scanner diese Programme nicht einfach so ausführt.

Doch was jetzt? Man sollte eigentlich keinem Programm aus dem Internet trauen. Und schon gar nicht, wenn es von einem langhaarigen stammt :-)

⇒ In dem Fall sollte man zusätzlichen Rat einholen. Dazu befragt man eine Scann-Dienst im Netz. Dominik hat das mal gemacht. Hier die Ergebnisse:

Komplette MobaLedLib (13/64)
https://www.virustotal.com/gui/file/0fe2ff2a3b4bf0d449ab57286d7eefb82fc99d1bd78a4aba655705af63e8f313/detection

Programm-Generator (9/63)
https://www.virustotal.com/gui/file/84237959c769eefab798ec474d906b485af6562ce60a13f4ef259a5575c75fcc/detection

Pattern-Konfigurator (11/64)
https://www.virustotal.com/gui/file/a8d8f00391e1315d5a2f22b0a175e4ac22533a7e6b806e773f025c72a94bd39d/detection

Die Zahlen in Klammern enthalten die Anzahl der Viren Scanner welche das entsprechende Paket als Bedrohlich eingestuft haben und als zweite Zahl die Anzahl der bei dem Test befragten Scanner.

Demnach stufen 13 von 64 Scanner die MobaLedLib Ver. 1.9.5 als gefährlich ein.

Warum halten die die anderen Virenscanner die Bibliothek für unbedenklich? Sind deren Programme schlechter und sehen die offensichtlichen Probleme nicht?

Das kann ich mir nicht vorstellen. Der Programm Code eines Excel VBA Programms ist ganz einfach zu scannen. Bei einem Exe Programm ist das viel schwieriger.

Ich vermute, dass die 51 Scanner ihre Arbeit einfach gründlicher machen und erkennen, dass das Programm nichts Böses macht. Vermutlich scannen sie auch die Daten und Programme welche heruntergeladen werden. Aber das sind nur Vermutungen von mir.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass ein Programm ungefährlich ist, wenn 80% der „Sachverständigen“ dieses bestätigen.

Aber bildet euch selber eine Meinung und fragt Eure Experten. Es könnte ja auch passieren, dass die Programme auf Github infiziert werden. Vielleicht liest gerade irgendein Gauner meine Erklärung und modifiziert daraufhin die Programme, weil Ihr diesen jetzt vertraut…

Solange Ihr die MobaLedLib über die Arduino IDE installiert besteht noch ein weiterer Schutz. Die darüber installierbaren Bibliotheken werden nur dann zugelassen, wenn sie deren Scanner passieren lässt. Sie werden vor Veränderungen durch eine Prüfsumme geschützt welche auf Eurem Rechner überprüft wird. Damit ist auch der Transport zu Euch gesichert.

Das Problem ist nicht neu und ich sehe keine Möglichkeit wie man das einfach umgehen kann. Auch bei der Letzen Version gab es diese Meldungen: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=7&t=165060&sd=a&start=812 https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=7&t=165060&sd=a&start=834

Wenn Ihr Euch davon Überzeugt habt, dass die MobaLedLib ungefährlich ist oder mir vertraut, dann könnt Ihr Eurem Wachhund sagen, dass die Bibliothek ein Freund ist. Die Anleitung dazu ist etwas weiter oben, über der Box zu finden.

Bezugsquellen

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anleitungen/quickstart.txt · Zuletzt geändert: 2020/09/03 08:33 von moba_nick